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Aktivitäten

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Seit einigen Monaten bin ich damit beschäftigt mich durch den Dschungel an Kompetenzen und Zuständigkeiten zu kämpfen und Institutionen und Personen zu finden die für die Sache verantwortlich oder relevant sind. Die Hauptverantwortung für die Massnahme liegt bei der Strassenbauabteilung 2 des Landes Niederösterreich. Weiters ist für Teilaspekte (Verordnung von Verkehrszeichen) die BH-Mödling zuständig. Welche Rolle die Gemeinde Guntramsdorf hier tatsächlich spielt ist mir nicht bekannt, da es diese bisher nicht der Mühe Wert gefunden hat – trotz mehrfacher Anfragen – mit mir zu sprechen.
Weiters bin ich mit diversen anderen Institutionen und Personen in Kontakt, die in Bezug auf Verkehrs-, oder Radpolitik aktiv sind oder ebenfalls direkt betroffen sind. Das sind u.A.

  • Radfahrkoordinator auf Bundesebene Martin Eder / Lebensministerium
  • DI Christoph Westhauser – Initiative RADLand NÖ
  • Ing. Christian Hofecker Amt der NÖ-Landesregierung Abt. Gesamtverkehrsangelegenheiten
  • Mag. Josef Kirbes Amt der NÖ Landesregierung Landesamtsdirektion
  • BMVIT
  • KfV
  • ARGUS
  • VCÖ
  • Radlobby.at
  • Die Grünen Mödling
  • ÖVP Guntramsdorf
  • Polizei Guntramsdorf
  • Landesrat Dipl.-Ing. Josef Plank
  • Dipl.Ing. Tadej Brezina, Institut für Verkehrswissenschaften TU Wien

Ende Oktober 2008 ging ein erstes Anschreiben an alle möglichen Adressaten die unter dem Verdacht standen zuständig zu sein. Wirkliche Reaktion darauf gab es kaum.

Nach dem Aufstellen des ersten Fahrverbots-Schildes habe ich sofort bei der BH-Mödling angerufen und eine sofortige Entfernung verlangt. Damit sind dann einige Dinge ins Rollen gekommen.
Das hat im Wesentlichen zur ersten Stellungnahme der StBA2 gefuehrt.
Darin wird lang und breit erklärt das die Massnahme nur Vorteile für den Autoverkehr bringt – mehr Sicherheit und vorallem eine Erhöhung der Kapazität und Verringerung der Stautätigkeit.
Zugleich wurde mir das Protokoll der Verkehrsverhandlung zum Abschluss des Projektes Erweiterung der Verschneidungszone übermittelt. Darin wird genauso ausführlich auf die Vorteile für den Autoverkehr hingewiesen. Weiters wird festgestellt, das sich für den Radverkehr ein Mehraufwand ergibt, dieser aber als vertretbar postuliert wird.
Ausserdem wird die Forderung der Polizei Guntramsdorf auf Ausweitung des 70er-Tempolimits auf den ganzen Abschnitt durch den Verkehrstechniker abgelehnt.
Da diese Stellungnahmen natürlich inakzeptabel sind habe ich meinerseits eine entsprechende Antwort gegeben.

Weiters hat sich Hr. Biffl von der BH-Mödling um eine Vermittlung zwischen mir und der StBA2 bemüht. Er wollte u.A. einen Gesprächstermin vereinbaren, für den die StBA2-Vertreter aber offensichtlich nicht zu gewinnen waren – vielmehr meinte man von Seiten der StBA2 die Angelegenheit mit einer weiteren Stellungnahme erledigen zu können. Mit dieser wurde mir auch eine Untersuchung des Kuratorium für Verkehrssicherheit übermittelt.

Kern der Stellungnahme ist der Versuch mit einer offensichtlichen Falschinterpretation der KfV-Studie die Sinnhaftigkeit der Massnahme zu beweisen (die Wirkung wird den Betonleitwänden und nicht der Fahrbahnverengung angedichtet). Weiters wird mir erklärt das lediglich die Interessen des lokalen Radverkehrs zwischen Guntramsdorf und Mödling beachtenswert sind. Und hier vorallem von jenen Radfahrern die Angst vorm Autverkehr haben und von Familien mit radfahrenden Kleinkindern. Wenn mir das nicht passt solle ich doch einen Antrag auf Sonderdurchfahrtsgenehmigung bei der Bezirksverwaltungsbehörde einbringen.
Die Studie des KfV untersucht das Unfallgeschehen in besagtem Bereich von 2004 bis 2008. Also ein Zeitraum von 4 Jahren, wobei 3 Jahre vor der Fahrbahnverengung (und Aufstellung der Betonleitwände) liegen.
Genau in diesem Zeitraum – vor der Massnahme ist aber tatsächlich der wirklich signifikante Rückgang der Unfallszahlen zu finden (8, 3, 2)! In dem einem Jahr nach der Verengung wurde ein (1) Unfall registriert.
Die StBA2 stellt nun die Behauptung auf, die Unfälle wären von 13 auf 1 zurueckgegangen (für wie blöd wird man von denen eigentlich gehalten?).
Warum aber in den Jahren zuvor die Unfallszahlen ‘von selbst’ signifikant gesunken sind interessiert offensichtlich niemanden.
Eine entsprechende Darstellung meinerseits erging daraufhin wieder an alle beteiligten Stellen.

In der Folge wurde mir über einen anderen Kanal (Landesamtsdirektion Mag. Josef Kirbes) eine weitere Stellungnahme der StBA2 übermittelt. Diese ist im wesentlichen gleichlautend mit der vom 16.12.2008, lediglich um einige zynische Bemerkungen ergänzt (… Vorteile für das Gros der Radfahrer … – da sprechen Blinde über die Farben).

Am ersten Tag der Ausweisung des Fahrverbotes Richtung Wien, habe ich nach morgendlicher Missachtung desselbigen sofort Selbstanzeige bei der Polizei Guntramsdorf erstattet.
Am selben Tag habe ich dann eine Folge von Kundgebungen bei der BH-Mödling angemeldet. Im Rahmen dieser Kundgebungen erfolgt die Befahrung des besagten Bereiches mit StVO-konformen Fahrraedern werktags um ca 5.00 in Fahrtrichtung Wien und um ca 15.00 in Fahrtrichtung Baden. Derzeit ist die Meldung für Februar aktiv. Zwischenzeitlich wurde der BH auch ein Kundgebungsbericht von Seiten der Polizei Guntramsdorf übermittelt.

Aufgrund meiner Urgernz bei der BH-Mödling wurde die Wintersperre in besagtem Bereich aufgehoben und die Gemeinde Guntramsdorf zum Winterdienst verpflichtet. Dieser wird aber nur untauglich wargenommen wie sich bei allen winterlichen Situationen bisher herausgestellt hat (6.1.2009 und 22.1.2009).

Sogenannter Winterdienst der Gemeinde Guntramsdorf

Copyright: Syro 2009

Copyright: Syro 2009

Copyright: Syro 2009

Copyright: Syro 2009

Am 26.01.2009 fand im Landhaus in St.Pölten eine Auszeichnungsveranstaltung der Initiative RADLand NÖ des Landes Niederösterreich statt. Diese habe ich zum Anlass genommen mein Anliegen an den Umweltlandesrat Dipl.-Ing. Josef Plank heranzutragen.
Von Seiten des Büros von Landesrat Plank wurde mir am 11.02.2009 mitgeteilt, das mein Anliegen an das zuständige Mitglied der Landesregierung Landeshauptmann Dr. Pröll weitergeleitet wurde.

Weiters bin ich mit anderen Organisationen die in der Sache aktiv sind in Kontakt. Das ist
- Radlobby
- Die Grünen Mödling
- ÖVP-GuntramsdorfProjekt

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